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Bewährt seit über 2000 Jahren Der erste professionelle Dachbaustoff. Weltweit an historischen und prähistorischen Bauwerken nachzuweisen. Ursprüngliche Formen, sogenannte Adobe-Ziegel, bestanden aus luftgetrocknetem Lehm. Später, nach dem Aufkommen von Brennöfen, wurde hochwertigeres Tonmaterial verwendet, das wesentlich witterungsbeständiger und haltbarer war.
Das Herstellungsprinzip Formen (Pressen), Trocknen und anschliessendes Brennen, hat sich bis heute nicht verändert. Erst nach dem Brennen bei ca. 1000 °C erhält das Tonmaterial seine endgültige Farbe. Ein meist als Naturrot bezeichneter Farbton, das typische Ziegelrot. Dieser variiert je nach regionalem Tonvorkommen. Durch die Verwendung von Engoben, speziell eingefäbter Tonschlemmen, die auf den noch ungebrannten Ziegel aufgetragen werden, lassen sich nach dem Brand viele alternative Farbtöne erzielen.
Die Dachziegelindustrie produziert eine Vielzahl unterschiedlicher Grundmodelle, die sich grob in zwei Kategorien einteilen lassen. Sogenannte Strangware, zu der etwa Hohlpfannen, Biberschwanzziegel und die weniger bekannten Strangfalzziegel gehören, sowie die aufwendigere Pressware, zu der alle Falzziegelarten und die hauptsächlich in Südeuropa verwendeten Mönchund Nonne-Dachziegel. Ziegel haben die Eigenschaft, mit den Jahren eine schöne Patina zu bilden, ohne dabei an Qualität zu verlieren. Interessantes Schmuckzubehör wie Giebelabschlüsse, Ortgangziegel, Firstziegel und Formteile. FormenvielfaltDie unterschiedlichste Formgebung der Ziegel ermöglichen eine individuelle Gestaltung des Daches: Gefalzt, ungefalzt, Biberschwanz oder Mönch und Nonne: alles ist möglich. Strang-Dachziegel
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